Sparen, sparen, sparen: Die Krise der Zeitschriften-Verlage

16. März 2009 | Von | Kategorie: Blog, Mediaplanung

Vanity Fair, Young, Tomorrow eingestellt. Die Verlage müssen auch mit Titeleinstellungen auf die Krise reagieren. Die Anzeigenumsätze gehen weiter zurück. Prognosen sagen, dass in 2009 die Onlinewerbeumsätze erstmals die Werbeumsätze der Publikumszeitschriften überschreiten werden. Das tut den Verlagen weh – sehr weh. Viele Magazine sind auf Anzeigenumsätze und nicht Vertriebsumsätze ausgerichtet.

Auch mit hohen Rabatten sind einige Magazine im Anzeigenbereich nicht mehr an den Kunden zu bringen. Schwache verkaufte Heftauflagen können nicht mehr kompensiert und wegdiskutiert werden. So bleibt keine andere Wahl und nicht marktfähige Magazine werden eingestellt.

In Wahrheit ist dies für die Mediaplanung eine gute Entwicklung. Denn gerade der deutsche Zeitschriftenmarkt ist überbesetzt. Es muss eine Bereinigung geben, um die den wirklich starken Magazinen wieder eine gute Marktposition zu ermöglichen. So sind wir der Ansicht, dass noch mehr Titeleinstellungen folgen müssen – insbesondere im Bereich der preisgünstigen Titel ist das dringend notwendig. Mehr Qualität und Marktrelevanz sind in der Zukunft im Zeitschriftenmarkt wichtig, um insbesondere gegen das  Medium Online eine Chance zu haben. Wir glauben dennoch weiterhin an das Medium Print, als Qualitäts- und Zielgruppenmedium. Insbesondere im Bereich Special Interest werden Zeitschriften gebraucht.

Ähnliche Artikel:

  1. Alle Jahre wieder: Anzeigenpreiserhöhung bei Zeitschriften
  2. Die beiden neuen Internationalen – Was ist mit Vanity Fair und OK los?
  3. Familie & Co. jetzt mit Magazin bei McDonald’s
  4. Focus gerelauncht
  5. Die Communication Networks (CN) 12.0 liegt vor

Schlagworte: , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar